Alles Lokale an einer Adresse. Sie füllt sich selbst. Und sie gehört der Gemeinschaft – nicht einem Konzern.
Wahrscheinlich kennt ihr das: Man sucht eine Information über den eigenen Ort – und findet sie nicht. Das hat mich so gestört, dass ich angefangen habe, locali zu bauen. In der Freizeit, ohne Firma, ohne Investor – und bewusst ohne Geschäftsmodell.
Es geht nicht um eine fehlende App. Es geht um verstreute Information.
Man klappert zehn Kanäle ab – und findet trotzdem nicht alles. Termine gehen unter, Angebote erreichen die Falschen, und niemand hat den Überblick.
Was ist gerade wichtig? Ohne einen gemeinsamen Ort bleibt es Zufall, ob eine Info ankommt.
Wer nicht weiß, was läuft, macht auch nicht mit. Ehrenamt und Nachbarschaft leben von Sichtbarkeit.
Die Infos der Gemeinschaft liegen bei Facebook & Co. – samt der Frage, wer sie sieht und wem die Daten gehören.
Der letzte Punkt hat einen Namen: digitale Souveränität – die Frage, wer darüber bestimmt, was eine Gemeinschaft übereinander weiß.
Nicht noch ein Kanal. Ein Ort, der die vorhandenen verbindet.
Was Vereine, Ämter und Nachbarn ohnehin veröffentlichen, läuft dort automatisch zusammen. Du siehst an einer Stelle, was los ist, findest, was du suchst – und kannst mitmachen.
Und was es bewusst NICHT ist:
Eine Adresse. Sie füllt sich selbst. Sie gehört euch.
Automatischer Import aus RSS, Kalendern und sogar Amtsblatt-PDFs. Die anderen Plattformen schlafen ein, wenn niemand postet – locali holt sich die Inhalte.
„Frag locali" beantwortet Fragen in normaler Sprache – aus echten lokalen Inhalten, mit Beleg. Kein frei erfundener Chatbot.
Selbst betrieben, DSGVO, KI lokal, kein Algorithmus, keine Werbung. Kein Konzern entscheidet mit.
Feed, Termine, Verzeichnis, Orte-Karte und Beteiligung – statt fünf Insellösungen nebeneinander.
Und: lokal gebaut, kein anonymer Anbieter. Euer Feedback fließt direkt in die Entwicklung – nicht in eine Warteschlange irgendwo.
Vereine und Ämter machen weiter wie bisher – eigene Website, Kalender, Amtsblatt. locali liest das automatisch ein und zeigt es im gemeinsamen Feed.
Niemand tippt etwas doppelt.
Du öffnest locali. Ein Feed – gefiltert auf deinen Ort und die Gruppen, in denen du bist:
Die Hälfte davon hat niemand extra für locali geschrieben – sie kam automatisch aus Quellen, die es längst gibt. Alles in einem Feed: kein Algorithmus, keine Werbung, sortiert nach Aktualität statt nach Verweildauer.
Finden, überblicken, mitmachen – für Bürger, Vereine und die Verwaltung.
Feed: alle relevanten Beiträge aus deinen Räumen, nach Aktualität – ohne Algorithmus, ohne Werbung.
Karte: kühle Plätze, Trinkwasser, öffentliche Toiletten, Grillplätze – mit Umkreis- und Barrierefrei-Filter.
Verzeichnis: Vereine, Betriebe, Ämter – durchsuchbar, mit Öffnungszeiten, „jetzt geöffnet", Anrufen & Teilen.
Kalender: einer je Raum, abonnierbar. Vereinsfest und Gemeinderatssitzung stehen nebeneinander.
Räume: nach Ortsteil, Verein oder Thema. Man ist in mehreren gleichzeitig – sieht aber nur, was relevant ist.
Mitmachen: Hilfe anfragen, etwas anbieten, Freiwillige suchen – als eigene Beitragsart im gemeinsamen Feed.
Benachrichtigungen: Posteingang plus optionale Push im Browser und E-Mail – jede Person stellt es sich ein.
Für Vereine: das eigene Profil beanspruchen und pflegen; veraltete Infos melden – ganz ohne Vorkenntnisse.
Stell eine Frage in ganz normaler Sprache – die Antwort kommt mit Quellenangaben aus den Inhalten deines Ortes. Und die Suche findet nach Bedeutung, nicht nur nach Stichwort.
Ehrlich dazugesagt: KI kann Fehler machen und ersetzt keine amtliche Auskunft. Aus Datenschutz nennt sie keine Namen.
Läuft auf jedem Gerät im Browser und lässt sich wie eine App installieren (PWA) – Android, iPhone, Windows, Mac. Kein App-Store nötig.
Von Anfang an mitgebaut, nicht nachträglich: Tastatur & Screenreader, hoher Kontrast, Ziel WCAG 2.1 AA – für Kommunen ohnehin Pflicht. 18 Sprachen, jede Person wählt selbst.
Wichtig für einen Ort mit vielen Generationen: niemand wird ausgeschlossen, weil ihm ein Konto bei einem bestimmten Anbieter fehlt.
Dann müsst ihr gar nichts tun. locali liest euren Feed oder Kalender automatisch mit – ihr arbeitet weiter genau wie bisher.
Dann schreibt ihr Beiträge und Termine direkt in locali – ohne Website, ohne Technik, ohne Antrag. Freischalten könnt ihr euch das selbst.
Keine Gebühr, kein Vertrag, keine Pflicht. Wer nichts ändern will, ändert nichts – und ist trotzdem sichtbar.
Verzeichnis und Karte: Öffnungszeiten, „jetzt geöffnet", Anrufen, Route, Teilen. Auch ohne Anmeldung sichtbar – wer euch sucht, muss kein Konto haben.
Feiertagsöffnung, Betriebsurlaub, Notdienst, neue Sprechzeit, offene Stelle – direkt eintragen und sofort im Ort sichtbar.
Aber: locali ist keine Werbeplattform. Anlässe, Jubiläen, geänderte Öffnungszeiten und offene Stellen sind lokales Leben – Preise, Rabatte und Gutscheine nicht. Für Vereine gilt derselbe Maßstab.
Und genau deshalb wird es gelesen: Ein Kanal ohne Werbung wird geöffnet – ein Anzeigenblatt wird weggelegt.
Das Thema, das eine kommunale Lösung von einer Konzern-App unterscheidet.
Rollen ehrlich benannt: Verantwortlich im Sinne der DSGVO ist der Träger – die Technik betreibe ich in seinem Auftrag, schriftlich geregelt. Einen eigenen Hub zu betreiben erfordert technisches Vorwissen (Server, Docker); in der Pilotphase übernehme ich das. Der Quellcode wird als Open Source veröffentlicht, sobald er stabil ist.
| Plattform eines Anbieters (Facebook, nebenan.de, Dorf-Apps) | locali | |
|---|---|---|
| Inhalte | Müssen von Hand gepflegt werden – schläft ein, wenn niemand postet | Kommen automatisch aus Quellen, die es längst gibt |
| Reichweite | Nach Budget – wer mehr will, zahlt | Alle Mitglieder sehen, was relevant ist |
| Daten | Liegen beim Anbieter | Bleiben bei der Gemeinde |
| Zugang | Ohne Konto empfängt man nichts | Öffentliche Infos ohne Anmeldung |
| Sortierung | Algorithmus & Werbung | Nach Aktualität, werbefrei |
| Wenn ihr aufhört | Die Inhalte bleiben beim Anbieter | Inhalte und Daten gehören euch – und lassen sich mitnehmen |
Wir wechseln in die echte App. Der Weg: Start → Orte & Karte → Verzeichnis → ein Raum → Frag locali.
Du liest das gerade allein? Eine offen zugängliche Demo gibt es bewusst nicht – jeder Ort läuft auf seinem eigenen Hub. Was locali kann, steht in der Dokumentation auf www.joinlocali.de; eine Vorführung gibt es auf Anfrage.
Betrieb, Pilot und Kosten – offen und ohne Kleingedrucktes.
Ein Hub für die Stadt läuft auf einem Server. Die Ortsteile bekommen jeweils einen eigenen Raum – gemeinsam, aber jeder sieht sein Gebiet.
Ein paar Ortsteile machen mit. Wir richten die Räume ein und binden erste Quellen an.
Regelmäßige Runden: Was funktioniert, was fehlt? Euer Feedback fließt direkt in die Weiterentwicklung.
Nach einem festen Zeitraum – Vorschlag: sechs Monate – entscheiden wir gemeinsam. Auf Basis echter Erfahrung, nicht auf Basis von Folien.
Ihr prägt mit, wie sich locali entwickelt. Genau dafür ist ein Pilot da.
Woran wir am Ende ablesen, ob es funktioniert hat, legen wir vorher gemeinsam fest – zum Beispiel: angebundene Quellen je Ortsteil, wie viele Termine automatisch hereinkommen, und wie viele Leute die Woche hineinschauen.
Statt mehrere gemeinsam startet ein Ortsteil als Pilot. Die anderen schauen zu – und steigen ein, wenn es überzeugt.
Gut, wenn nicht alle sofort mitziehen: einer macht vor, der Rest folgt.
Je Ortsteil ein Raum, erste Quellen anbinden (Amtsblatt, Vereins-RSS, Kalender). Läuft bei mir – ihr installiert nichts.
QR-Codes & digitale Flyer für Aushänge, Vereinsheime, Amtsblatt und Gemeinde-Kanäle. Ein Scan führt zum Ortsteil-Raum – Anmeldung kostenlos, in einer Minute.
Je Ortsteil ein „Kümmerer" stellt anfangs aktiv Inhalte ein und bindet Vereine an – ich unterstütze bei Quellen & Onboarding.
Regelmäßige Zwischenbilanz, gemeinsam nachschärfen, was funktioniert – und schrittweise mehr Vereine & Quellen dazu.
Zugang – gestuft: erst kleiner Kreis per Einladung, dann offene, kostenlose Registrierung (moderiert). So sind schon Inhalte da, wenn wir breit bekannt machen.
Und keine Sorge vor Technik: Ich gebe eine kurze Hands-on-Einführung – Inhalte einstellen, Termine anlegen, Quellen anbinden ist einfacher, als es klingt.
Geschätzte laufende Betriebskosten: Server, Datenbank, Mailversand und – falls gewünscht – KI-Unterstützung.
Wichtig: Das ist kein Geschäftsmodell. Ich möchte mit locali kein Geld verdienen – es geht um den Ort, nicht um Umsatz.
Diese Punkte stehen auf der Liste – aber erst wollen wir prüfen, ob sie wirklich gebraucht werden, bevor gebaut wird. Eure Rückmeldung entscheidet mit.
Freitags eine kurze Ausgabe je Ortsteil: was war, was steht an. Automatisch aus den öffentlichen Beiträgen zusammengestellt – als Link teilbar, auch für alle ohne App.
Abteilungen, Ansprechpartner, mehrere Standorte, Angebote – wenn der Bedarf da ist.
Kleinere Untergruppen im Raum (z. B. Jugendabteilung) und Nachrichten zwischen Mitgliedern.
Anmeldung per Google, Apple & Co. senkt die Hürde. Bewusst noch aus – wegen Datensouveränität. Pro Hub entscheidbar.
Ich sage euch die Grenzen lieber vorher – so wisst ihr, worauf ihr euch einlasst.
Den Rest – Einrichtung, Quellen, erste Räume – übernehme ich. Gerne aber auch gemeinsam.
Eine Adresse. Sie füllt sich selbst. Sie gehört euch.
Danke fürs Zuhören – lasst es uns gemeinsam ausprobieren.
Wähle eine Vorlage – oder stelle die Bausteine selbst zusammen. Die Reihenfolge folgt dem Ablauf.
Kopiert ✓ – spielt genau diese Auswahl ab (ohne Menü, ohne Notizen).
Tipp: Auf Tablet/Touch – rechts tippen = weiter, links = zurück.