Selbst betreiben — Warum das der richtige Weg ist¶
locali ist keine Software, die du irgendwo buchst und die dann auf einem fremden Server läuft. Du betreibst locali selbst — auf deiner eigenen Infrastruktur, unter deiner eigenen Kontrolle.
Das ist eine bewusste Entscheidung. Und eine, die sich lohnt.
Weil die Daten auf deiner Infrastruktur bleiben.¶
Wenn Nutzerinnen und Nutzer einer Gemeinde oder eines Vereins ihre lokale Informationsplattform nutzen, entstehen Daten: Mitgliedschaften, Lesegewohnheiten, Benachrichtigungseinstellungen. Das sind keine Daten, die auf den Servern eines amerikanischen Cloud-Anbieters landen sollten.
Beim Selbstbetrieb bleiben alle Daten auf deiner Infrastruktur. Kein Anbieter greift auf die Daten deines Hubs zu. Keine Nutzungsbedingungen, die du nicht selbst kontrollierst. Keine Preiserhöhung, von der du abhängig bist.
Wichtig: Die persönlichen Daten deiner Nutzerinnen und Nutzer gehören ihnen — nicht dir als Betreiber. Als Betreiber bist du datenschutzrechtlich Verantwortlicher nach DSGVO. Die Betroffenenrechte (Auskunft, Löschung, Datenportabilität) liegen in deiner Hand und müssen von dir gewährleistet werden.
Für Kommunen und öffentliche Einrichtungen ist das keine Kür — sondern eine Anforderung.
Weil du die volle Kontrolle behältst.¶
Wer locali betreibt, entscheidet selbst:
- Welche Orte gibt es?
- Wer darf beitreten?
- Welche Quellen werden importiert?
- Wie werden Inhalte verteilt?
- Wer hat Adminrechte?
Nichts davon liegt in der Hand eines Plattformbetreibers. Der Hub gehört dir — einschließlich aller Konfiguration und aller Inhalte. Die personenbezogenen Daten deiner Nutzerinnen und Nutzer verbleiben auf deiner Infrastruktur — nicht bei einem Drittanbieter.
Weil lokale Infrastruktur lokal betrieben werden sollte.¶
locali wurde für Gemeinden, Vereine und lokale Organisationen gebaut. Es wäre ein Widerspruch, eine Plattform für lokale Unabhängigkeit bei einem globalen Hyperscaler zu betreiben.
Selbst gehostete Software ist zuverlässiger für den Betrieb: kein Dienst, der plötzlich eingestellt wird. Keine API-Änderungen, die das Produkt unbrauchbar machen. Keine Abhängigkeit von einer Roadmap, auf die du keinen Einfluss hast.
Zwei Wege — ein Prinzip¶
Es gibt zwei Betriebsmodelle, je nach Situation:
Standalone — für eine Organisation
Eine einzelne Gemeinde, ein Verein, eine Initiative betreibt ihren eigenen Hub. Alles läuft auf einem Server. Einfach zu verstehen, einfach zu warten, einfach zu skalieren.
Platform — für mehrere
Ein Betreiber stellt die gemeinsame Infrastruktur bereit — Authentifizierung, Monitoring, Routing — und jede Organisation bekommt ihren eigenen, vollständig isolierten Hub obendrauf. Sinnvoll für Landkreise, Dachverbände oder IT-Dienstleister, die lokale Kommunikationsinfrastruktur für mehrere Einrichtungen bereitstellen wollen.
In beiden Fällen: dieselbe Software, dieselben Daten, dieselbe Kontrolle.
Was du dafür brauchst¶
Du brauchst keinen dedizierten Rechenzentrumsvertrag und keine Spezialsoftware. Ein gewöhnlicher Linux-Server — ob bei einem lokalen Hoster, in einer Rechenzentrum in Deutschland oder im eigenen Serverraum — reicht aus.
Dazu: eine Domain und einen SMTP-Server für ausgehende E-Mails.
Das ist alles. locali selbst bringt alles andere mit: Authentifizierung, Datenbank, Monitoring, Reverse Proxy.
Bereit für den nächsten Schritt?¶
Die vollständige technische Einrichtungsanleitung — mit allen Schritten für Standalone- und Platform-Modus — wird mit der öffentlichen Veröffentlichung des Projekts verfügbar sein. Bis dahin erhalten Betreiber in der Alpha-Phase die Anleitung direkt.
Frühe Alpha
locali befindet sich noch in aktiver Entwicklung. Die Einrichtung setzt aktuell technisches Grundwissen voraus. Ideen, Wünsche oder Feedback? Melde dich — Kontakt: Impressum.