Projekt-Status & Was als Nächstes kommt¶
Alpha-Phase — ein ehrlicher Überblick¶
locali befindet sich aktuell in einer frühen Alpha-Phase. Das bedeutet:
- Noch nicht produktionsreif. Funktionen, APIs und Datenstrukturen können sich ohne Ankündigung ändern.
- Noch nicht open source. Der Quellcode ist noch nicht öffentlich verfügbar. Die Veröffentlichung ist geplant, sobald die Software einen stabilen Stand erreicht.
- Kein Support-SLA. Es gibt keine Verfügbarkeitsgarantie und keine offizielle Support-Verpflichtung.
- Einladungsbasiert. Zugang zur Alpha erfolgt über Einladung. Wenn du interessiert bist, melde dich.
- Datenschutz hängt vom konkreten Betrieb ab. locali ist für datensouveränen Betrieb konzipiert. Ob ein konkreter Hub datenschutzrechtlich sauber betrieben wird, hängt von Hosting, Konfiguration, KI-Anbietern, Verträgen und Betreiberprozessen ab.
Das Ziel dieser Phase: das Produkt zusammen mit ersten echten Betreibern und Gemeinden erproben und stabilisieren.
Open Source — vorgesehen, aber noch nicht veröffentlicht¶
locali soll als Open Source veröffentlicht werden — unter einer Lizenz, die selbst betriebene Instanzen explizit erlaubt.
Die Veröffentlichung ist für einen späteren Zeitpunkt in der Entwicklung geplant, wenn:
- die Kernfunktionen stabil und gut dokumentiert sind
- eine saubere Einrichtungsanleitung existiert
- das Projekt für externe Betreiber ohne direkten Support nutzbar ist
Bis dahin erfolgt der Betrieb auf Basis von direktem Kontakt, enger Rückkopplung und bewusst begrenzten Erwartungen.
Woran aktuell gearbeitet wird¶
Dies sind Bereiche, an denen aktuell gearbeitet wird oder für die ein klarer Bedarf gesehen wird.
In Entwicklung¶
- Verbesserte Einrichtungserfahrung — einfacheres Onboarding für neue Betreiber; klarere Ersteinrichtung ohne direkten Support
- Erweiterte Quellenunterstützung — weitere Connector-Typen und Formate; strukturiertere Aufbereitung von Amtsblättern und kommunalen Bekanntmachungen; bessere Fehlerdiagnose bei der Synchronisation
In Vorbereitung oder Diskussion¶
- Gruppen innerhalb von Orten — thematische Untergruppen (z. B. Sportgruppe, Elternkreis) mit eigenem Feed und eigener Mitgliedschaft
- Verbesserte Routing-Werkzeuge — Vorschau-Modus und Trockenlauf für Routing-Regeln; Rule-Testing ohne echten Datendurchlauf
- Öffentliche API — Lese-Zugriff auf Feeds und Veranstaltungen für Drittanwendungen und Integrationen
- Abonnierbare persönliche Feeds — nutzerbezogener iCal-Kalender zum Abonnieren in externen Kalender-Apps; RSS-Feed für Community-Inhalte
- Verbesserte Benachrichtigungen — feinere Steuerung, Digest-Modus, lokalisierte Benachrichtigungstexte
Wohin sich locali entwickeln könnte¶
locali ist heute ein Bündler für lokale Information und Austausch. Die folgenden Punkte sind keine Zusagen, sondern Orientierung über mögliche Entwicklungslinien.
Von der Quelle zur Bedeutung. Nicht jede externe Information gehört in den Feed. Eine Wetterwarnung, eine Ratssitzung, eine Verkehrsmeldung, eine Bürgermeldung — das sind konzeptionell verschiedene Dinge, die unterschiedliche Darstellungen brauchen. Ein möglicher Weg für locali: eingehende Information nicht nur verteilen, sondern besser klassifizieren, bevor sie bei Menschen ankommt. Was dringend ist, soll auffallen. Was reiner Kontext ist, bleibt es auch.
Offene Standards nutzen. Es gibt etablierte, offene Formate für genau das, was locali heute manuell abbildet — Warnsysteme (CAP), Ratsinformationen (OParl), Bürgermeldungen (Open311), Mobilitätsdaten (GTFS, DATEX II). Diese Standards werden in echten Kommunen eingesetzt. Ob und wie locali sie einbindet, hängt vom konkreten Bedarf der Betreiber ab — nicht von der Vollständigkeit eines Connector-Katalogs.
Bürgerschaftliche Beteiligung. Gegenseitige Hilfe ist eine Form von Mitmachen. Eine andere wäre die strukturierte Meldung von Missständen im öffentlichen Raum — die kaputte Laterne, der blockierte Abfluss, das beschädigte Straßenschild. Das macht locali heute nicht. Ob es das einmal machen wird, hängt davon ab, ob Kommunen und Betreiber diesen Schritt als sinnvoll bewerten.
Vernetzte Hubs. Jeder Hub ist heute bewusst eine Insel. Wie Hubs Inhalte sinnvoll austauschen könnten — ohne einen zentralen Dienst zu benötigen — ist eine offene Frage. Technisch lösbar. Aber nur dann sinnvoll, wenn der Bedarf real ist und nicht als Feature-Vollständigkeit um ihrer selbst willen.
Feedback, Ideen und Beteiligung¶
Du betreibst eine Gemeinde, einen Verein oder eine lokale Initiative und möchtest locali prüfen? Melde dich. Frühe Betreiber prägen aktiv mit, wie sich das Produkt entwickelt.
Ideen und Feature-Wünsche sind ausdrücklich erwünscht. Wenn dir etwas fehlt, du eine Funktion vermisst oder eine konkrete Anforderung aus deinem Kontext hast — das ist genau die Art von Feedback, die in dieser Phase wertvoll ist.
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